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Nachhaltige-Ökonomie.de
oder nachhaltige-Volkswirtschaft.de
Die Finanz- und Wirtschaftskrise entwickelte sich aus einer Nachhaltigkeitskrise sowie betrügerischem Handeln und fehlendem Über- und Durchblick, besonders im Investmentbanking - und dort im Immobilienbereich und bei den Hedge-Fonds.
Eine "nachhaltige Ökonomie" muss ökologisches, soziales und ökonomisches Handeln in Einklang bringen. Im Inhalt wird versucht, dazu notwendige Handlungen unter Einbeziehung der Ansichten und Vorschläge bekannter Institute, Fachleute und des NETZSWERKS NACHHALTIGE ÖKONOMIE zu erarbeiten und aufzuzeigen (siehe Nachhaltige Ökonomie).
Siehe auch www.finanzkrisendaten.de - und dort auch das Finanzkrisen-Lexikon - sodann: www.ökologisches-handeln.de , www.soziales-deutschland.eu - www.ethische-ökonomie.de
Inhalt + Einführung
Vom Traum USA zum Alptraum Finanz- und Wirtschaftskrise - und vom Traum dauernden Wachstums zum Innehalten, um zukünftig gemeinsam nachhaltig zu handeln. Www.ökologisches-handeln.de erarbeitete die Notwendigkeit nachhaltiger Ökologie, www.soziales-deutschland.eu brachte Grundlagen des Sozialstaates Deutschland. Diese Domain: Nachhaltige Volkswirtschaft oder -Ökonomie will versuchen, eine Einheit von Ökonomie, Ökologie und Sozialem zu erarbeiten, um eine die Zukunft ermöglichende Nachhaltigkeit zu verwirklichen. Nur dann können wir es schaffen. Die letzte schwarz-gelbe Regierungsbildung und deren oft ratloser Umgang mit dem durch die Wirtschafts- und Schuldenkrise angehäuften und sich stetig vermehrenden Schuldenberg zeigt, dass es nicht mehr so geht wie bisher. Die alten Rezepte wirken nicht mehr. Neue Rezepte, die auf eine veränderte Welt Rücksicht nehmen, führen zur nachhaltigen Ökonomie. Mit ihr können wir es vielleicht gerade noch schaffen, uns und die Umwelt zu retten.
"Wir können es schaffen, wenn wir wollen. Wir können es uns nicht erlauben, es nicht zu wollen."
(Bundespräsident Köhler 2005).
Informationen zur Orientierung: Vom INFO-Service!
Die Portale versuchen Orientierung durch Informationen im Zusammenhang zu ermöglichen. Dabei wird die Informationsfülle mit Quellenangaben und mathematischer-, Ursache/Wirkung- sowie Kosten/Nutzen-Logik zur Orientierung präsentiert.
Der INFO-Service www.info-sd.de bringt dazu die Portalübersicht. - Nach Untersuchung der Emory-Universität in Atlanta (in AR 3/06) hilft dies aber oft auch nicht weiter: "Im Politikbereich überzeugen rationale Argumente kaum. Dabei werden stets solche Gehirnzentren aktiviert, die helfen rationale Widersprüche mit Emotionen auszulöschen."
Es grüßt herzlich der Hauptautor Hans-Jürgen Kiene.
Inhalt
Das nachhaltige BIP?:
Vorweg - Vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum NIP (VO 1.1) - Es fehlt das nachhaltige BIP (VO 1.2) - Die Wachstumsarten müssen sich ändern (VO 1.3) - Es geht auch mit "Ohne-Ressourcenverbrauch-Wachstum" (VO 1.4) - Wie kommt Deutschland ins Gleichgewicht (VO 1.5) - "Jahrhundert der Bescheidenheit" (VO 1.6) - Der richtige Weg muss gefunden werden (VO 1.7) - Ist besseres Links oder Rechts der richtige Weg? (VO 1.8) - Die Altsozialismusländer und Deutschland (VO 1.9) - Wettbewerb in Harmonie (VO 1.10) - Das Pinguin-Prinzip (VO 1.11)
Die Krisenursachen:
Vorweg - Die Fianzmathematik versagte (VO 2.1) - Von der Mangelwirtschaft zur Marktsättigung (VO 2.2) - Falsche Globalisierung (VO 2.3) - Ökologische Gründe der Krise (VO 2.4) - Viele lebten über ihre Verhältnisse (VO 2.5) - Fehleinschätzungen im Bankwesen (VO 2.6) - Die Rating-Agenturen im Mittelpunkt der Krise? (VO 2.7) - Oft sind Immobilienfehlplanungen die Ursache (VO 2.8) Krisenursache: Die Grenzen des Wachstums (VO 2.9)
Wachstumsgrenzen:
Vorweg - Rückwärts-Wachstum um rund 30 % (VO 3.1) - Sozialkosten als Hauptausgabe (VO 3.2) - Zur Lage der Integration in Deutschland (VO 3.3) - Die Sarrazin-Provokation als "Weckruf" (VO 3.4) - Wachstumsgrenzen bei Minaretten? (VO 3.5) - Integration und Arbeit der Migranten haben Vorrang (VO 3.6) - Sarrazin und Budkowski mahnten wieder aus Berlin (VO 3.7) - Immobilien sind auch Kosten (VO 3.8) - WeitereWachstumsgrenzen der Integrationsmöglichkeit? (VO 3.9) - Aus Cross Border Leasing werden Kosten (VO 3.10) - Der Staat kann nicht alle retten (VO 3.11) - Alle müssen nachhaltig rechnen (VO 3.12)
Die nächste Krise?:
Vorweg - Durchblick und moralisches Handeln sind gefragt (VO 4.1) -Horst Köhlers mahnende "Berliner Rede" (VO 4.2) - Arbeiten wir an der nächsten Krise? (VO 4.3) - Der Geldfluss in einer Richtung führte zur Finanzkrise (VO 4.4) - Die nächste Blase schwillt schon an (VO 4.5) - Experten warnen vor der nächsten Krise (VO 4.6) - Es geht vorläufig nicht bergauf (VO 4.7) - Der Staat muss regeln, was erlaubt ist (VO 4.8) - Krisenergebnisse mit G20-Gipfel (VO 4.9) - Das Wachstum muss nachhaltig werden (VO 4.10) - Chinas Aufstieg, der anderen Abstieg? (VO 4.11) - Kauft China die Welt mit deren Geld? (VO 4.12) - Die nächste Krise? (VO 4.13) - Weitere Probleme durch nicht nachhaltiges Handeln (VO 4.14) - Die nicht nachhaltige Schuldenkrise (VO 4.15) - Eine Bankenverstaatlichung ist kein Ausweg (VO 4.16)
Nachhaltige Ökonomie:
Vorweg - Überleben durch nachhaltige Ökonomie (VO 5.1) - Reform der traditionellen Ökonomie? (VO 5.2) - Nachhaltige Investitionen, statt z. B. Elbvertiefung (VO 5.3) - Wir müssen alle wieder das Rechnen lernen (VO 5.4) - Wie kommen wir zur nachhaltigen Ökonomie? (VO 5.5) - Der Klimawandel als kultureller Umbruch (VO 5.6) - Ein BIP-Umbau zur nachhaltigen Ökonomie (VO 5.7) - Verminderte Nachfrage für teilweise nicht Nachhaltiges (VO 5.8) - Mehr Arbeit durch Nachhaltigkeit (VO 5.9) - Investitionen, die wir statt Keynes brauchen (VO 5.10) - Eine nachhaltige Ökonomie ist schwer umzusetzen (VO 5.11)
Arbeit für alle?: Vorweg - Das nicht nachhaltige Sozialsystem (VO 6.1) - Noch höhere Soziallasten für den Untergang? (VO 6.2) - "Brot und Spiele reichen nicht" (VO 6.3) -Mehr Arbeit für mehr Geld (VO 6.4) - Kranken- und Pflegeversicherungskosten senken (VO 6.5) - Nachhaltige Ökonomie braucht nachhaltige Arbeit (VO 6.6) - Es ist genug Arbeit vorhanden? (VO 6.7) - Arbeitsplatzbeschaffung durch Umdenken (VO 6.8) - Gemeinsam die Arbeitszeit verkürzen (VO 6.9) - Arbeit für alle (VO 6.10)
Der Weg zum Ziel:
In Zusammenarbeit die Zukunft errichten (VO 7.1) - Viele Ziele verfehlt? (VO 7.2) - Nach der Wahl ist vor der Wahl (VO 7.3) - „Indikatoren zur nachhaltigen Entwicklung“ (VO 7.4) - Die Rettung der Staatsfinanzen (VO 7.5) - Expertenmeinung zum Schuldenabbau (VO 7.6) - Ausbildung für mehr Arbeitende (VO 7.7) - "Mehr Netto vom Brutto" und mehr MWSt. (VO 7.8) - Die Kosten der "Erneuerbaren" auffangen (VO 7.9) - Freizeit + neue Arbeit statt Kurzarbeit (VO 7.10) - DerWeg zum Ziel (VO 7.11)
Gemeinsame Rettung:
Zuerst: Richtig rechnen, ehrlich handeln (VO 8.1) - Rettungsvorschläge kurz zusammengefasst (VO 8.2) - Gemeinsame Rettung - oder Niedergang (VO 8.3)
Impressum + Hrsg.
Einführung
Die Finanzkrise ermöglichte vielen verantwortungsvollen früher und heute Verantwortlichen ihr Wissen und Unbehagen über unsere bisherige Lebenweise auszudrücken. Einige Aussagen sollen in die Notwendigkeit einer nachhaltigen Volkswirtschaft einführen:
Václav Havel, der frühere tschechische Staatspräsident, sah in der Finanzkrise vom Okober 2008 eine Mahnung, im Streben nach Wohlstand die fundamentalen menschlichen Werte nicht aufzugeben. Ungezügelter Materialismus sei nicht der Kern von Freiheit und Demokratie. Die Gesellschaft müsse wieder zu grundlegenden Werten zurückkehren (ap in ETD Nr. 41/08). Und EU-Präsident Pöttering (CDU) mahnte: "Wir müssen den Gürtel enger schnallen" (11./12. 10. 08 in HA). - (A. d. Einführung zu Zukunft-Deutschland).
Dr. Norbert Blüm zog (z. B. in HA Weihnachten 08) den Vergleich zwischen dem homo oeconomicus, der im Dauerstress seiner permanenten Kosten-Nutzen-Analyse als trauriger Egoist lebt, und dem "ehrbaren Kaufmann", der alles in eine moralische Ordnung einfügt, sich in einer Gemeinschaft bewährt, in der niemand über den Tisch gezogen wird.
Blüm schrieb: "Der Weg zur Rettung führt zurück in die Stärkung der Realwirtschaft." Und er zitiert Adam Smith mit: "Die Quelle des Wohlstandes ist die Arbeit." - Geld arbeitet stattdessen nicht. Soweit Blüm unter der Überschrift: "Das Spiel ist aus, das Kasino wird geschlossen."
Er - und viele andere - entdeckten dabei meistens bei den Banken die Übeltäter. Die spätere Einteilung der Wirtschaftsbereiche zur Bruttowertschöpfung in nachhaltige und nicht nachhaltige - unter Berücksichtigung nachhaltiger Problemlösungen - zeigt aber, dass einseitige Schuldzuweisungen zu einfach sind, um die Probleme langfristigt zu lösen.
Der Multimillionär und SAP-Mitbegründer Hasso Plattner weitete den Kreis der Übeltäter im SPIEGEL-GESPRÄCH (1/2009) erheblich aus - bis auf jeden von uns: "Die Welt hat viel zu viel auf Pump gelebt - und tut es noch. Wenn man sich anschaut, wie wir Menschen unsere Umwelt ausbeuten, dann kann man nur zu dem Schluss kommen: Wir alle leben weit über unsere Verhältnisse - und merken es nicht mal. Wenn uns da mal die Rechnung präsentiert wird..."
Und der US-Präsident Barack Obama sagte bereits am Beginn seiner Antrittsrede am 20. 1. 09 vor dem Capitol unter anderem: "...Unsere Wirtschaft ist sehr geschwächt, als Konsequenz der Gier und Verantwortungslosigkeit einiger weniger - aber auch wegen unseres kollektiven Versagens, harte Entscheidungen zu treffen und das Land auf ein neues Zeitalter vorzubereiten. ...Heute sage ich euch, die Herausforderungen, vor denen wir stehen... sind ernsthaft, und sie sind zahlreich. Sie werden nicht leicht oder kurzfristig zu meistern sein...." Und fast am Schluss seiner Rede: "...Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, mögen neu sein. Die Instrumente, mit denen wir sie meistern wollen, mögen neu sein. Aber die Werte, von denen unser Erfolg abhängt - harte Arbeit und Ehrlichkeit, Mut und Fairplay, Toleranz und Neugier, Loyalität und Patriotismus - diese Dinge sind alt..."
Bundespräsident Köhler wollte (in Bild 22. 1. 09) praktische Wege aufzeigen und Mut machen: "...Armut und Klimawandel bedrohen nicht nur Länder, die weit weg liegen. Sie bedrohen auch uns. Also sollten wir den Kampf gegen Armut und Klimawandel als Aufgabe begreifen, , die wir nur gemeinsam bewältigen können. Heute schon ist Deutschland in der Umwelttechnologie führend. Wenn wir diesen Vorsprung ausbauen, dann sichern wir uns die Arbeitsplätze der Zukunft..."
Das folgende Zitat aus einer Ansprache des Bundespräsidenten Köhler im Jahre 2005 soll die vorhergehenden Zitate abschließen: „Wir können es schaffen, wenn wir wollen. Wir können es uns nicht erlauben, es nicht zu wollen.“
Die vielen Informationen im Zusammenhang der Portale ökologisches-Handeln und soziales-Deutschland versuchen - zusammen mit den Informationen dieses Portals - einen Beitrag zur notwendigen "nachhaltigen Ökonomie" führen. Eine Realwirtschaft ist auf Dauer auch eine Nachhaltigkeitswirtschaft, wenn sie nicht in den globalen Untergang führen will. Sie muss heute berücksichtigen: Die Grenzen des Wachstums sind erreicht. Die Finanzkrise mit der nachfolgenden Wirtschaftskrise ist auch eine Nachhaltigkeitskrise, die die Marktwirtschaft nur sichtbar machte.
Helfen Sie mit, eine nachhaltige Ökonomie oder -Volkswirtschaft zu verwirklichen.
Ihr Hans-J. Kiene.
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INFO zu guten Büchern: Handgeschriebene Weisheiten oder z. B. Neues über den Komponisten Brahms siehe www.dialog-verlag.info